Rigi©Antoinette Schmid

Rigi-800'000 sind genug!

18.06.2020

Seit jeher hat die Rigi, die ein alpiner Symbolberg ist, die Menschen fasziniert. Es war über Jahrhunderte die schlichte und gleichzeitig majestätische Einfachheit eines Bergs, der von einer faszinierenden Alpen- und Seenlandschaft umrundet die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann zog. Auch heute noch sind es die weitgehend intakte Natur und die einzigartige Landschaft, welche die Königin der Berge als Tourismusdestination so einmalig machen. Diese Natur und Landschaft ist jedoch bedroht.

Seit Monaten berichten die Medien regelmässig und kritisch über den in der Schweiz zunehmenden Massentourismus. Mit Schrecken muss man feststellen, dass auch die in der Bevölkerung beliebte Ausflugsdestination, die Rigi, mit heute knapp einer Million Reisenden pro Jahr, ihren einmaligen Charakter verliert – und das mit der einen Ausrede, nämlich den “wirtschaftlichen Gründen” und “wenn wir es nicht tun, tun es andere”.

Wir fordern den Verwaltungsrat der Rigi Bahnen AG auf, zur Kenntnis zu nehmen, dass das touristische Wachstum auf der Rigi in der Bevölkerung Unmut erzeugt. Die Rigi ist mit dem Massentourismus und einer Million Reisenden pro Jahr unter Druck und ihre touristischen und ökologischen Grenzen sind weit überschritten. Die massenweise die Rigi aufsuchenden Reisegruppen aus Asien und Übersee hinterlassen einen skandalösen ökologischen Fussabdruck. Die Geschichte, Identität und Zukunft der Rigi, die ein alpiner Symbolberg ist, stehen auf dem Spiel.

Mit dieser Petition fordern wir vom Verwaltungsrat der Rigi Bahnen AG, das wiederholt von der Bevölkerung kritisierte ungebremste Wachstum infrage zu stellen und sich für eine Begrenzung der Zahl der Fahrten / Passagiere sowie die Aufwertung der Natur- und Landschaftsressourcen einzusetzen.