Winter im Urnerland©Heinz Bissig

Neuzeit in Andermatt

13.11.2018

Was am 1. April 2005 wie ein Aprilscherz daherkam, entpuppte sich in den folgenden Jahren als gigantisches Projekt, welches Andermatt und das Urserental für immer verändern wird. An diesem 1. April 2005 wurde Pro Natura Uri zum ersten Mal über eine lokale Zeitung angefragt, was sie von den Plänen des ägyptischen Milliardärs Samih Sawiris und der Urner Regierung zum Bau eines Luxusresorts in Andermatt halte.

Im Jahr 2014 erteilt das Bundesamt für Verkehr (BAV) nach rund sechsjähriger Planung die Plangenehmigung für den Ausbau der Ski- und Infrastrukturanlagen im Urserental. Damit wurde der Startschuss gegeben für das wohl grösste Skigebiet in der Zentralschweiz. In verschiedenen Etappen sollen bis voraussichtlich 2019/2020 rund 200 Millionen Franken in den Neubau und den Ersatz von Infrastrukturanlagen investiert werden.

Dies alles hat Auswirkungen auf die Umwelt, auf die Landschaft, sowie auf Flora und Fauna. Pro Natura Uri hat deshalb von Beginn der Planung an das Projekt zusammen mit anderen Umweltorganisationen (WWF, VCS, Mountain Wilderness, SL) und dem SAC kritisch begleitet. Dort wo es aus Sicht von Natur- und Heimatschutz nötig war, hat Pro Natura Uri im Verbund mit den anderen Umweltorganisationen an Begehungen teilgenommen, Planunterlagen studiert, Stellungnahmen abgegeben, Medien Auskunft gegeben, Studierende, Schulklassen und Interessierte bei ihren Recherchen und Arbeiten begleitet und wenn nötig Einsprachen geschrieben. Eine immense Arbeit, welche zum Ziel hat Natur und Landschaft im Urserental mit all seiner Schönheit grösstmöglich zu erhalten.

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